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Verzugszinsen richtig berechnen – – So nutzt du den Basiszinssatz zu deinem Vorteil.

Berechnung der Verzugszinsen erfolgt, indem du den Basiszinssatz plus den gesetzlich vorgesehenen Aufschlag anwendest: für Geschäfte mit Verbraucher:innen +5%, für Geschäfte zwischen Unternehmen +9% (vgl. §288 BGB).

Die einfache Formel lautet: Zinsen = Forderung × Zinssatz (%) / 100 × Tage / 365. Beispiel: Bei einer offenen Forderung von €1.000, einem effektiven Zinssatz von 5% und 30 Tagen Verzögerung berechnest you: €1.000 × 0,05 × 30 / 365 = ~€4,11.

Der Basiszinssatz wird von der Bundesbank halbjährlich (jeweils zum 1. Januar und 1. Juli) veröffentlicht. Prüfe always den aktuellen Wert, denn even ein negativer Basiszinssatz reduziert nicht zwingend deine Ansprüche: durch den gesetzl. Aufschlag bleibt der effektive Zinssatz meist positiv.

So nutzt you den Basiszinssatz zu deinem Vorteil: Halte in deinen Verträgen eine Zinsklausel bereit (höher als gesetzlich möglich nur bei Vereinbarung), dokumentiere Fälligkeit und Mahnungen sorgfältig (Mahnung) und setze Verzugszinsen konsequent in Rechnungen und Mahnschreiben aus. Eine schnelle Erinnerung erhöht die Chance auf Zahlung ohne Rechtsverfahren.

Praktische Tipps: Nutze eine einfache Excel-Formel oder Online-Rechner, notiere Beginn und Ende der Verzugsdauer, rundung auf Cent und dokumentiere jede Kommunikation. Bei hohen Beträgen erwäge vor dem Inkasso eine rechtliche Beratung; du kannst Verzugszinsen auch gerichtlich geltend machen.

Zusammengefasst: Kenne den aktuellen Basiszinssatz, berechne mit der oben genannten Formel, dokumentiere Fälligkeiten und Mahnungen, und setze Verzugszinsen konsequent durch, damit you deine Liquidität schützt und deine Forderungen realisierbar bleiben.

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